Taufen in unserer Pfarrei

Taufen finden einmal monatlich im sonntäglichen Gottesdienst um 10.00 Uhr und einmal monatlich als separater Taufgottesdienst um 11.00 Uhr. 
Taufort ist die Pfarrkirche St. Ludwig in Spiesen. In der Regel gibt es im Monat zwei Taufgottesdienste.

Die Anmeldung durch die Eltern des Täuflings erfolgt bis ca. 6 Wochen vor dem Termin im Pfarrbüro. Im Vorfeld findet ein Taufgespräch mit den Eltern statt.

Zehn Fragen rund um die Taufe

Fragen, die junge Eltern immer wieder stellen ...


  • 1. Welche Unterlagen brauchen wir für die Anmeldung zur Taufe?

    Sie brauchen das Familienstammbuch mit der Geburtsurkunde Ihres Kindes, Namen
    und Adressen der Paten und, wenn diese woanders wohnen, eine Bescheinigung über die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche.

  • 2. Können wir unser Kind ökumenisch taufen lassen?

    Eine ökumenische Taufe ist nicht möglich, denn das Kind wird ja in die Gemeinschaft einer Kirche aufgenommen. Sie sollten sich also vorher entscheiden, ob Sie Ihr Kind katholisch oder evangelisch taufen lassen. Wichtig bei der Entscheidung ist die Frage, wer von Ihnen beiden sich die meiste Zeit um das Kind kümmern wird. Darüber hinaus sollten Sie überlegen, wie tief Sie beide in der jeweiligen Konfession verwurzelt sind. Bei Unsicherheiten sollten Sie ein Gespräch mit einem katholischen und evangelischen Pfarrer suchen.

  • 3. Wir sind nicht kirchlich verheiratet. Können wir unser Kind trotzdem taufen lassen?

    Ja. das ist möglich. Eine kirchliche Trauung ist keine zwingende Voraussetzung zur Taufe. Der Taufspender wird das Thema kirchliche Trauung ansprechen. Überlegenswert wäre sicherlich der Gedanke Taufe und kirchliche Trauung zu verbinden.

  • 4. Evangelische und katholische Paten - Ist das überhaupt möglich?

    Ja, denn in der katholischen Kirche muss nur einer der Paten katholisch sein. Der evangelische ist dann nicht Pate, sondern Taufzeuge, weil das Patenamt ein Amt in der katholischen Kirche ist. Taufzeuge kann jeder getaufte Christ werden. Er bezeugt den christlichen Glauben, in dem er getauft wurde.

    Mehr als zwei Paten sind nach katholischem Recht nicht erlaubt.

    Sollten Eltern weitere Wegbegleiter für Ihr Kind aussuchen, können diese Taufzeugen sein.

    Wichtig: Die Patin oder Pate sollten gefirmt sein und älter als 16 Jahre sein. Ausnahme: Gefirmte mit 15 Jahren.

    Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind, können weder das Patenamt noch die Taufzeugenschaft übernehmen.

  • 5. Können wir für unser Kind einen Taufspruch auswählen?

    Dieser Brauch ist eigentlich nur in der evangelischen Kirche üblich. Mittlerweile jedoch suchen immer mehr katholische Eltern ebenfalls einen Taufspruch für Ihr Kind aus. Sie möchten ihm damit einen Segen oder ein Motto mit auf den Lebensweg geben. Auf Wunsch trägt der Pfarrer den Taufspruch sicher gern in die Taufurkunde ein. Auf jeden Fall gehört er ins Taufalbum Ihres Kindes.

  • 6. Braucht unser Kind ein eigenes Taufkleid?

    Nein, aber das Taufkleid ist ein wichtiges Symbol. Deshalb haben viele Pfarreien einen weißen Umhang, der den Täuflingen übergezogen wird. In manchen Familien ist es Tradition, das Taufkleid von Generation zu Generation weiter zu vererben. Da das Kleid nicht jedem Baby passt, ist es sinnvoll, es während der Taufe nur aufzulegen.

  • 7. Was ist, wenn das Baby in der Kirche schreit?

    Das ist überhaupt kein Problem. Pfarrer können damit gut umgehen und warten geduldig, bis sich das Kind wieder beruhigt hat. Denn es ist schließlich sein Fest, und es soll sich dabei wohl fühlen. Am besten sorgen Sie dafür, dass Sie den Weg zur Kirche nicht abgehetzt antreten. Denn Unruhe überträgt sich immer auch aufs Baby. Vor allem sollten Sie es vorher noch mal füttern und wickeln und nicht vergessen, ein Getränk, den Schnuller und das Kuscheltier einzustecken.

  • 8. Muss mein Kind einen Namenspatron haben?

    Nein, aber das wäre sehr schön. Denn der Namenstag hat im Jahreskreis eine ganz besondere Bedeutung. In der Taufe hat Gott Ihr Kind bei seinem Namen gerufen und sich ihm persönlich zugewendet. Ein guter Anlass, sich näher mit seinem Namen zu beschäftigen. Vielleicht hängen Sie ein Bild mit dem Namenspatron im Kinderzimmer auf und sammeln Geschichten über diese Heilige oder diesen Heiligen. Manche Namen haben auch moderne Kurzformen. Soll es kein Name christlichen Ursprungs sein, wäre ein Zweitname schön, etwa der eines Heiligen.

  • 9. Können Familienangehörige bei der Taufe mitwirken?

    Ja, das wäre sogar wünschenswert. Kinder bekommen so noch einmal unmittelbaren Bezug zu ihrer eigenen Taufe. Sie könnten Ihre Taufkerzen mitbringen, Fürbitten oder ein kleines gemeinsames Gebet sprechen.

  • 10. Wo bekomme ich eine Taufkerze?

    In den beiden Pfarrbüros stehen drei Modelle zur Ansicht aus. Falls Sie sich für eins entscheiden, bestellt die Sekretärin ihnen das Modell mit den Daten ihres Kindes. Sie haben natürlich die freie Wahl, wo und welche Taufkerze sie erwerben. Bedenken sollten Sie, dass viele Taufkerzen oft als Kommunionkerze verwendet werden und deshalb nicht zu dick sein sollten, da die Kinder sie später in einer Hand halten sollten.