Beisetzung

Wenn ein lieber Mensch stirbt, gerät die Welt in Unordnung. Gefühle geraten durcheinander. Trauer und Schmerz machen sich stark. Dennoch gilt es, den Abschied würdig zu gestalten. Für viele Fragen stehen den Angehörigen Bestatter zur Seite. 

Sie sprechen mit dem Bestatter und dem Seelsorger den Termin ab. Die Beisetzung auf dem Friedhof wird vom Friedhofsamt der Gemeinde Spiesen-Elversberg verwaltet und in die Wege geleitet.

In der Regel geht der Urnen- oder Erdbestattung ein Trauergottesdienst voraus.

Wünschen Angehörige oder hat es der Verstorbene verfügt, dass eine Urne anonym beigesetzt wird, kann im Vorfeld ein Trauergottesdienst stattfinden. Dieser kann auf dem Friedhof oder in der Kirche stattfinden.

Vor der Beisetzung findet ein Trauergespräch mit den Angehörigen statt. Es besteht die Möglichkeit, musikalisch durch Beiträge den Trauergottesdienst mitzugestalten.

Auf Wunsch der Angehörigen organisiert die Kirchengemeinde einen Organisten.

Die Trauerfeier findet in der jeweiligen Friedhofskapelle in Spiesen oder Elversberg oder in der Pfarrkirche St. Ludwig und die Feier der Hl. Messe als Sterbeamt in der Pfarrkirche St. Ludwig in Spiesen oder auch in der Evangelischen Kirche in Elversberg in Nähe zum Friedhof. 

Eine Verabschiedung der Urne oder des Sarges in den Kirchen ist erlaubt und wird auf Wunsch praktiziert. Die Bestatter richten Urne oder Sarg in der Kirche her. 

Neben der Trauerfeier und Beisetzung gibt es hier die Tradition des Dreißigeramtes, einer Hl. Messe am Samstag in Spiesen oder am Sonntag im Pfarrsaal Elversberg, in der besonders der Toten gedacht wird.

Ebenso findet monatlich das gemeinsame Jahrgedächtnis statt. So wird am ersten Freitag im Monat der Verstorbenen der zurückliegenden fünf Jahre eines jeden Monats im Rahmen der Abendmesse um 18.00 Uhr gedacht. In Spiesen findet das Jahrgedächtnis am letzten Freitag im Monat ebenfalls im Rahmen der Abendmesse um 18.00 Uhr statt.
Die Namen werden in den Fürbitten genannt.