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Neuigkeiten

"Valentin at Home"

Valentinsgottesdienst 2021 | Das Dekanat Neunkirchen und Momentum – Kirche am Center haben einen Videoclip zum Valentinstag am 14.02.2021 produziert. Wir rufen Paare auf, sich zu Hause in trauter und sicherer Zweisamkeit am Valentinstag den Clip anzuschauen und einen kleinen Gottesdienst mit Segen mitzufeiern. In vertrauter Manier spielen Sibylle Rhein und Olaf Harig einen Sketch zum Einstieg. Danach geht’s in die Kirche. Zusammen mit Kantorin Melina Wack sprechen sie Gebete, singen, Orgel und Klavier ertönen, lesen aus der Bibel und Dechant Harig spendet den Segen. Ein kurzweiliger Gottesdienst für zu Hause. Valentinsgottesdienst mal anders!

Danke!

Sternsingeraktion 2021 in Spiesen-Elversberg

Am Ende unserer Aktionswoche 2021 muss im Namen des Sternsinger-Vorbereitungsteams Danke gesagt werden:

An die zahlreichen Spenderinnen und Spender, denen wir ein grandioses Spendenergebnis von rund 9.600 Euro zu verdanken haben!
An die Bäckerei Krämer für ihre Unterstützung und über 1.000 Sterne, die uns die vergangene Aktionswoche versüßt haben!
An den Edeka-Markt Hoffmann & Konrad als Partner beim Einrichten unserer Segenshaltestellen!

An unsere Sternsingerinnen und Sternsinger mit ihren Begleitern, die trotz aller Umstände als Segensbotinnen- und boten in Spiesen-Elversberg unterwegs! Ihr wart alle klasse!

Danke für ein besonderes Sternsingen 2021! Sicher und heller denn je!

zu unserer Aktionsseite mit allen weiteren Informationen zum Sternsingen 2021

Spendenmöglichkeiten 2021 (noch bis Ende Februar möglich)

Bildergalerie zur Sternsingeraktionswoche in Spiesen-Elversberg:

Unterstützung für darstellende Künstlerinnen und Künstler in schwieriger Zeit

Aktion "Künstler-Kollekte"

Das erfolgreiche Pilotprojekt „Aktion Künstler-Kollekte“ von Katholischer Kirche, PopRat Saarland und Popscene soll verstetigt werden. Das Medienecho des Pilots in Friedrichsthal am vergangenen Sonntag war überwältigend, und es gibt sowohl auf Künstlerseite als auch auf Seiten der Pfarreien den Wunsch, diese Idee weiter zu tragen. 

Anmelde-Formulare auf poprat-saarland.de

Deshalb können sich auf poprat-saarland.de jetzt sowohl interessierte Pfarreien und Kirchengemeinden als auch interessierte Künstlerinnen und Künstler über eigens dafür angelegte Formulare anmelden, um in Gottesdiensten zueinander gebracht werden zu können. Nach Anmeldung über die Formulare vermittelt ein Team die beiden möglichen Partner. 

Die Idee für die „Aktion Künstler-Kollekte“ stammt von Pfarrer Grünebach und PopRätin Sarah Engels, die im kirchlichen Bereich tätig ist. 

Die Pfarrgemeinde Friedrichsthal, der PopRat Saarland – Verband für Pop- und Eventkultur e.V. und das POPSCENE Magazin hatten sich vergangenen Sonntag zu einer außergewöhnlichen Kooperation zusammengeschlossen, sowohl um auf die Not der besonders betroffenen Branchen hinzuweisen, als auch um möglicherweise über Friedrichsthal hinaus ein Verdienstfeld für die in der Pandemie Not leidenden Künstlerinnen und Künstler zu eröffnen. In einem besonderen Gottesdienst gab es nach einer kurzen Predigt von Pfarrer Clemens Grünebach, der dort auch auf die schwierige Situation der Kreativschaffenden in der Pandemiezeit eingegangen war, live dargebotene Songs der Saarbrücker Musikerin, Singer/Songwriterin und PopRätin Annika Jonsson geben. Im Gegenzug für ihre Kreativleistung erhielt Jonsson die mehr als stattliche Kollekte des Gottesdienstes.

Hinter dem Friedrichsthaler Gottesdienst steckte der Versuch, durch dieses positive Beispiel noch mehr Pfarrgemeinden im Saarland, ja womöglich sogar im gesamten Bereich des Bistums Trier zur Öffnung ihrer Gottesdienste für Künstlerinnen und Künstler aller Art (Musikerinnen, Zauberer, Pantomime, Schauspielerinnen etc) zu bewegen, die dann gegen Erhalt der im Gottesdienst gesammelten Kollekte auftreten dürfen. Gerne können sich auch Gemeinden anderer christlicher Konfessionen an dieser Aktion beteiligen.

Pfarrer Clemens Grünebach sagte: “Für mich hat Kirche schon immer auch einen kulturellen Auftrag. Unser Glaube findet schon immer und durch die ganze Kirchengeschichte hindurch kreative Ausdrucksformen. Durch die grundgesetzlich verankerte Religionsfreiheit haben wir auch eine besondere Verantwortung.”

Der Vorsitzender des PopRates Saarland, Peter Meyer, sagte: “Wir freuen uns über die Begeisterung und Spendenfreudigkeit der Gottesdienstbesucher in Friedrichsthal, über die sehr starke mediale Begleitung und das aufkeimende Interesse weiterer Künstlerinnen bund Künstler und Pfarreien. Deshalb wollen wir das Projekt fortsetzen. Wir sehen hier eine gute Möglichkeit, auf die existenzielle Notlage der Kultur- und Kreativschaffenden hinzuweisen und um Solidarität und Unterstützung zu bitten. Die Auftritte in den Gottesdiensten bescheren den Künstlerinnen und Künstlern überlebensnotwendige Einnahmen im Pandemie-Lockdown. Hier wird kirchliche Unterstützung auf eine ganz neue Art erfahrbar. Wichtig ist uns auch zu zeigen: die Auftritte unserer Künstlerinnen und Künstler sind etwas wert! Deshalb ist die Kollekte als Gegenleistung für die drei dargebotenen Songs oder die Zehn-Minuten-Performance einer Zauberin oder eines Schauspielers oder ähnliches eine wichtige Entlohnung ihrer kreativen Spitzen-Leistung und zugleich Unterstützung in einer extrem schwierigen, weil komplett einnahmelosen Zeit.”

PopRätin Sarah Engels, die vor ihrer Arbeit beim Bistum selbst im Event- und PR-Bereich tätig war, will mit dieser Aktion auch auf die Not einer gesamten Branche hinweisen: “Wir können mit unserer Ausnahmeregelung im Bereich der Gottesdienste Kunstschaffenden eine Möglichkeit bieten, auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Diese stehen stellvertretend für viele andere Kolleginnen und Kollegen aus der Dienstleistungs- und Veranstaltungsbranche, die gerade überhaupt keine Möglichkeit haben, ihre Existenz zu sichern. Für diese ist beispielsweise der Sonderfonds `Caritas Nothilfe Corona´ von Bistum Trier, Caritas und der Stiftung Menschen in Not eine wichtige Anlaufstelle.”

PopRat Saarland – Verband für Pop- und Eventkultur e.V.

Der PopRat Saarland ist ein Zusammenschluss von Popkultur-Akteuren aller Popkulturgenres, Veranstaltern und Akteuren der Veranstaltungswirtschaft, die aus dem Saarland und für das Saarland Pop- und Eventkultur-Arbeit auf nationalem und internationalem Niveau leisten und sich die Vernetzung und Förderung der saarländischen Pop- und Eventkulturszene auf die Fahnen geschrieben haben. Der PopRat zelebriert alle Facetten der Pop- und Eventkulturkultur, nicht nur das Thema Musik. Er hat anlässlich seiner Gründung mit dem „Home of Pop“ ein 120-seitiges Konzept zur strategischen Förderung der Pop- und Eventkultur im Saarland vorgelegt. In ihm organisieren und engagieren sich derzeit insgesamt rund 200 Mitglieder, darunter namhafte Musiker (Bands, Acts und DJs), Künstler, Verleger, Autoren, Produzenten, Konzertveranstalter, Galeristen, Musikjournalisten, Agenturchefs, Labelchefs, Studiobesitzer, Clubinhaber, Gastronomen, Gamer, Filmemacher, Designer, Fotografen, Radiomacher, Phantasten, Tänzer, Modemacher, Akteure der saarländischen Veranstaltungswirtschaft (Sound- und Lichttechniker, Security-Firmen, Caterer etc) und mehr. Der PopRat Saarland ist der (!) Interessenvertreter der Popkultur- und Kreativ- sowie Veranstalterwirtschaft im Saarland. Der PopRat hat unter anderem das erfolgreiche Festival „Pictures of Pop – Fotografie in der Popkultur“ mit weit über 40 Ausstellungen konzipiert und durchgeführt. Infos: poprat-saarland.de

Profanierung der Herz Jesu-Kirche in Elversberg

Mit Urkunde des Bischofs verliert die Herz Jesu Kirche zum Jahresende ihren Zweck als Sakralgebäude. Damit geht eine 119jährige Geschichte als Sakralgebäude zu Ende. Am 13.10.1901 wurde die erste Hl. Messe in der Kirche gefeiert, die dann am 25. Juli 1903 von Bischof Michael Felix Korum geweiht wurde. Nach christlichem Verständnis ist der Kirchenraum ein sakraler, heiliger Ort. Die Sakralität gründet in der Feier heiliger Handlungen wie die Feier der Eucharistie und die Spendung von Sakramenten wie z. B. Taufe, Ehe oder Firmung. Das Kirchenrecht schreibt in Canon 1205: „Heilige Orte sind solche, die für den Gottesdienst oder das Begräbnis der Gläubigen bestimmt sind durch Weihung oder Segnung…“
Die Profanierung ist nun darauf angelegt genau das Gegenteil zu bewirken. Sie ist die ,Entweihung‘ bzw. ‚Verweltlichung‘ eines sakralen Gebäudes.
Pfarrer, Verwaltungsrat und Pfarrgemeinderat haben dies beantragt. Der Bischof hat mit dem Priesterrat darüber befunden und dem Antrag am 25.06.2020 zugestimmt. In Deutschland sind auf katholischer Seite seit dem Jahr 2000 rund 540 Kirchengebäude und Kapellen aufgegeben worden. 160 wurden abgerissen, 142 verkauft. Viele Kirchen dienen nun anderen Zwecken, etwa als Kindergarten (Saarlouis und Dudweiler), Pflegeheim, Restaurant, Kulturraum oder Bibliothek. In Trier sitzt der Stadtrat im Chorraum einer Klosterkirche.

Eine Kirche ist mehr als ummauerter Raum. Wo geht man hin, wenn man schockiert und traurig ist, Trost und Gesellschaft sucht? Für ein Dorf ist die Kirche Dom oder Notre Dame! Jede Profanierung ist schmerzhaft und der Abschied erweckt oftmals Wut, Trauer und Enttäuschung. Verbindet man als gläubiger Christ mit seiner Kirche doch wichtige und emotionale Momente. Die Taufe der Kinder. Die Erstkommunion. Weihnachtsmette. Osternachtsfeiern. Hochzeit. Sterbeamt. Die Profanierung ist kein Abschied vom Gebäude, sondern vom Sakralraum. Die Kirche bleibt sichtbar im Dorf. Das Kirchengebäude bleibt im Eigentum der Kirchengemeinde. Die Profanierung ist nötig, um das Gebäude einem anderen Zweck zuzuführen. Die Herz Jesu Kirche bleibt davon unberührt Denkmal und darf nicht abgerissen werden. Die Kirchengemeinde muss weiter dafür sorgen, dass vom Gebäude keine Gefahr für Anlieger und Passanten ausgeht. Ich erinnere an die Mühen und Anstrengungen zur Rettung der Kirche: Nach der Schadenserhebung im Dachgewölbe (2015) und einem längeren Abwägen von möglichen Sanierungsmaßnahmen standen Beträge von über 1 Million im Raum, um überhaupt wieder sicher Versammlungen in der Kirche zu ermöglichen. Die Kirchengemeinde hätte über 400.000 € aus Eigenmitteln = 40% der gesamten Baukosten aufbringen müssen (60% = Bistumszuschuss), wozu die Verantwortlichen im Verwaltungsrat nicht bereit waren. Diese Schuldenlast hätte die Kirchengemeinde Spiesen- Elversberg erdrückt, da auch an der Ludwigskirche in Spiesen seit 2013 Bauvorhaben nötig wurden (Eigenanteil der Kirchengemeinde in Höhe 250000€), die erst 2021 abgeschlossen werden können. Einen günstigeren Alternativentwurf der Sanierung hat das Bistum aus baufachlicher Sicht abgelehnt, so dass dem Verwaltungsrat die Hände gebunden waren. So kam es zu der verfahrenen Situation, aus der die Kirchengemeinde keine Spendenaktion gebracht hätte. Die Nutzung der Kirche als Kultur- und Veranstaltungsraum der Gemeinde Spiesen-Elversberg wäre eine zu unterstützendes Projekt.

Mit den Räten überlegen wir, wie die Menschen in Elversberg vom Sakralbau Herz Jesu Kirche Abschied nehmen können. Aus Sicherheitsgefährdung darf drinnen kein Gottesdienst gefeiert werden und coronabedingt wäre das ebenfalls mit großer Beteiligung nicht möglich. Hier ist Kreativität gefragt, um nicht sang- und klanglos das Ende der Kirche verstreichen zu lassen. Wir bleiben dran!

Olaf Harig

Informationen

Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis

heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

In einer Pressekonferenz am 20. Juni 2020 stellten Bischof Stephan Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg zusammenfassend die bisherigen Ergebnisse in Bezug auf das Umsetzungsgesetz der Synode und der Reform im Bistum Trier vor. Drei wesentliche Kernpunkte sind nach den Einsprüchen aus Rom zu überarbeiten.
Lesen Sie  hier, wie es nun weitergeht.

„Gedeckter Tisch für Bedürftige“

Wie bereits veröffentlicht, gibt es am Eingang der Kirche einen „Gabentisch“ für Menschen in Not.
Gerne dürfen Sie haltbare Lebensmittel zu den Öffnungszeiten der Kirche (Mobtag bis Freitag von 9:00 – 17:00 Uhr) auf den Tisch legen und sich so solidarisch mit Menschen in Not zeigen.
Wir sind auch dankbar für Geldspenden, die Sie im Pfarrhaus im Briefkasten einwerfen können. Davon werden dann Lebensmittel eingekauft.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ursula Zewe-Petry, Gemeindereferentin