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Neuigkeiten

Gedenkgottesdienst in St. Ludwig

Pfr. i. R. Bruno Hahn verstorben

Pfr. i. R. Bruno Hahn ist verstorben.

Er war von 2001 bis 2008 Pfarrer in Herz Jesu Elversberg. Sterbeamt und Beisetzung sind am Donnerstag, dem 8.10.20 in Saarbrücken.
Das Sterbeamtfindet um  um 12.00 Uhr in Hl. Kreuz auf der Folsterhöhe statt, wo er als Diakon und Pfarrer gewirkt hat.
Die Beisetzung ist um 13.30 Uhr auf dem Hauptfriedhof in Saarbrücken. Coronabedingt wird von der Pfarrei kein Bus eingesetzt, da nur 25 Personen in die Kirche dürfen!

Wir feiern am Dienstag, dem 13.10.20 um 18.00 Uhr einen Gedenkgottesdienst in St. Ludwig.
Dazu ist eine Anmeldung im Pfarrbüro sehr zu empfehlen. St. Ludwig darf 60 Personen aufnehmen.

Herr, gib ihm die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm. Lass ihn ruhen in Frieden.
Adieu Bruno!

Monatsthema: Coronahilfe weltweit

Für viele Menschen in Indien ist bereits der Lockdown lebensgefährlich

Corona: Pater Michael übermittelt Eindrücke aus seiner Heimat in Indien

An die gesamte Weltgemeinschaft schrieb das Kind indischer Wanderarbeiter und Migranten diese Zeilen während des Lockdowns zur Corona-Zeit
„Bei uns auf dem Land herrscht Armut. Die Armen wandern lebenslang, um überhaupt leben zu können. Zum Geldverdienen sind wir von Stadt zu Stadt, von Bundesland zu Bundesland gewandert. Wegen des Lockdowns sind uns alle Wege versperrt, um zu unserem eigenen Dorf zurückzukehren… Ohne viel Verdienst können wir nicht in den teuren Städten weiterleben und ohne gute Verkehrsverbindungen zu Fuß unsere Reise zu beginnen und zu unserem Dorf zurückzukehren, ist gefährlich. Aber der Tod ist allemal besser als bei der Regierung der Reichen und der Unternehmer um Hilfe zu betteln. Mit dieser Absicht beginnen wir unsere Heimreise zu Fuß zurückzulegen. Zeitungen! Schreibt bitte nicht abfällig über uns, sondern dass wir im Respekt für uns selbst auf dem Weg verstorben sind. Unser Land ist nicht in der Armut. Es wird in die Armut getrieben.“

Liebe Gemeinde in Spiesen-Elversberg! Das unsichtbare Virus Covid-19 bedroht mit und seit seinem Auftreten alle Länder der Welt. Mediziner und Wissenschaftler beschäftigen sich damit, eine Impfung gegen dieses Virus zu erfinden, doch weltweit geht die Ausbreitung trotz der Auflagen weiter. Soziales und geistliches Leben, wirtschaftliches Handeln, Bildungseinrichtungen und sommerliche Ausflüge der Menschen sind gefährdet. Wenn wir die Zeitungen durchblättern, Radio und Fernsehen anmachen, dann lesen und hören wir immer nur noch das Wort „Lockdown“. Das englische Wort wird in allen Sprachen der Welt verstanden. Der Lockdown, den ich hierzulande erlebe, sieht ganz anders aus als in meinem Herkunftsland Indien. Verglichen damit habe ich in Deutschland den Lockdown kaum bemerkt. Von Erzählungen in Nachrichten und Videos jedweder Art her habe ich den Eindruck, dass in Indien der Lockdown ganz anstrengend und lebensbedrohlich ist. Indien ist ein riesiges Land mit einerhohen Bevölkerungsdichte und
Armut. Ich verstehe, dass solche Auflagen das Virus einzudämmen helfen können.

Aber, ich richte immer noch Kritik an die zentrale Regierung des Landes und an die Bundesregierungen, in welcher Art und Weise die Ausgangssperre und die Auflagen durchgesetzt wurden.
Der Lockdown wurde planlos am 24. März 2020 umgesetzt und ist seitdem in Indien fünfmal verlängert worden. Wanderarbeiter und die Armen, die schon in normalen Zeiten von der Hand in den Mund leben sind die Opfer. In Folge des plötzlichen Lockdowns sind sie massiv betroffen. Die Regierungen in Indien haben sich seitdem weder um das Wohlergehen der Wanderarbeiter und der Armen gekümmert, noch haben sie Maßnahmen ergriffen, um die Menschen aus Städten, wo das Leben teuer ist und sie ihre Arbeitsstätten nicht mehr erreichen, nach Hause auf das Land bringen zu lassen.
Die Grenzen der Bundesländer sind geschlossen und es gibt keine Flüge, Züge oder Busse. Irgendwie versucht jede und jeder sein Zuhause zu erreichen. Dazu kommen Hunger, Durst und die Hitze. Die über 400 Millionen armen Leute, die als Tagelöhner arbeiten müssen und die von der Hand in den Mund leben, verhungern wegen der Arbeitslosigkeit in der Krisenzeit.

Liebe Gemeinde!
Um diese schweren Zeiten der Pandemie zu durchleben, müssen die Menschen in Indien zuerst den Hunger überleben. In dieser Krisenzeit verteilen einige großherzige Menschen Essen an die Leidenden und Notleidenden, auch Wasser und Lebensmittel. Dadurch zeigen sie ihre Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe.
Die Corona-Regeln, nämlich Abstand halten, Mundschutz aufsetzen und dieHände waschen, machen nur Sinn für die Armen, wenn sie satt sind. Hunger zu stillen ist jedoch eine große Herausforderung in Indien. Als Christinnen und Christen tragen wir Verantwortung, die Notleidenden und die Kranken in unserem Gebet einzuschließen.
In dem Sinne können wir am 6. September 2020 bei der Sonderkollekte auch unsere hilfreichen Hände ausstrecken.
Denn Jesus sagt: „Was ihr für eine/n meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan (Mt 25, 40).“
Ich wünsche, dass es Ihnen allen in dieser Krisenzeit gut geht. Bleiben Sie zu Hause, bleiben sie gesund.

Pater Michael Msfs

Vor Ort: Leben mit Corona

Die Feier der Gottesdienste mit den nötigen Beschränkungen hat sich gut eingespielt. Dank dem Engagement ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer findet sich samstags und sonntags ein Empfangsdienst ein, der für die Feier der sonntäglichen öffentlichen Hl. Messe vorgeschrieben ist. Bärbel Stopp, die den Einsatz koordiniert und den Männern und Frauen im Empfangsdienst ein herzliches Dankeschön. Wer noch vorsichtig oder unentschlossen ist, empfehle ich zuerst die Hl. Messe am Dienstag oder Freitag in St. Ludwig zu besuchen, zu der in der Regel ca. 10 Personen zusammenkommen. Da ist viel Platz, Abstand und kein Gemeindegesang. Erfreulich auch, dass donnerstags morgens im Pfarrsaal ca. 8 Gläubige zusammenkommen. Frischluft gibt es bei geöffneten Fenstern genug. Der 1,5 Meter Abstand kann ebenfalls gut eingehalten werden. 12 Personen maximal können wir im Pfarrsaal willkommen heißen.

Wie geht es weiter ?

Solange kein Impfstoff zur Verfügung steht und die Bevölkerung „durchgeimpft“ ist, werden Mund- Nasenschutz sowie namentliche Erfassung und Mindestabstand bestehen bleiben. Die Seelsorger und der Pfarrgemeinderat werden beraten und entscheiden, wie und wo wir Weihnachten feiern. Wir überlegen mit der Ev. Gemeinde, ob es ökumenische Andachten an Heiligabend im Freien geben kann. Die Feier der Mette wird coronabedingt anders verlaufen wie im Vorjahr. Gibt es mehrere Metten – Feier der Hl. Messe am Heiligabend und mehrere Weihnachtsgottesdienste am Tag? Welche musikalische Gestaltung ist möglich? Kann das Personal (Empfangsdienst, Küster, Organisten) so ein Programm stemmen? Wird die Christmette spätabends oder der Weihnachtsgottesdienst am Tag gestreamt = im Netz live gesendet?
Auch die Vorbereitung und Feier der Erstkommunion und Firmung 2021 wird coronabedingt neu zu gestalten sein. Mehrere Feiern mit kleineren Gruppen. Das hieße wieder mehrere Erstkommunionfeiern. Firmgottesdienste zum Ende jeden Quartals? Firmgottesdienste übers Jahr verteilt?
Alle Entscheidungen werden im Pfarrgemeinderat mit den Seelsorgern beraten und entschieden und rechtzeitig veröffentlicht. Rechnen Sie mit November.

Olaf Harig

#schubladenchallenge

Wir sammeln ihre alten Handys und tun Gutes damit

Meist fristen sie ein Dasein in Krimskram-Schubladen, ausgedient, veraltet, nicht mehr hip: Rund 200 Millionen alte Handys und Smartphones, die irgendwo in deutschen Haushalten verstauben und keinen Nutzen mehr erfüllen. Dabei können sie noch viel Gutes bewirken: Das katholische Hilfswerk missio Aachen ruft unter dem Hashtag #schubladenchallenge zum Spenden alter Mobiltelefone auf. Mit der Handyspende kann doppelt geholfen werden: An erster Stelle steht der Umweltschutz: Durch das Recycling der wertvollen Rohstoffe wie Gold muss weniger Material umweltschädigend abgebaut werden. Nicht recycelbare Stoffe werden fachgerecht entsorgt und können so die Umwelt nicht mehr belasten. Zum anderen hilft die Spende Menschen in der Demokratischen Republik Kongo. Aus dem Erlös des Recyclings und der Widerverwertung erhält missio Aachen einen Betrag, mit dem Familien in Not durch die Aktion Schutzengel unterstützt werden. Wer also noch so einen alten, nicht gehobenen „Schatz“ in der Schublade hat, sollte Platz schaffen. Ab September stellen wir im Pfarrbüro eine Sammelbox auf. Bitte entfernen Sie vor der Abgabe SIM- Karte und löschen Sie möglichst alle Daten. Die für Missio tätige Verwertungsgesellschaft garantiert das professionelle Entfernen aller Daten auf dem Mobilgerät.

Infoblatt zur Aktion | Missio

Veranstaltungen

Klangreise

Start am 22.09.20 um 19.00 Uhr in der Ludwigskirche in Spiesen

Eine Stunde mit schönen Klängen, meditativen Texten und Zeit den eigenen Gedanken nachzuspüren. Eine gute Zeit, die Seele baumeln zu lassen, zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Seien Sie mit dabei und reisen Sie mit. Da wir, wie bereits bekannt, die Hygieneregeln einhalten müssen, bitten wir Sie um telefonische Anmeldung im Pfarrbüro (Telefon: 71286) bis Montag, den 21.09.2020.

Ursula-Zewe Petry, Gemeindereferentin

Männerwanderung am 03.10.2020

Von Altheim zur Chapelle St. Joseph an den Grenzsteinen

Pater Michael lädt die männlichen Gemeindemitglieder der Pfarrei St. Ludwig - Herz Jesu am 03. Oktober 2020 zu einer Männerwanderung ein. Startpunkt des Rundwanderwegsist die Kirche in Blieskastel-  Altheim. Ca. 11 Kilometer beträgt die Wanderstrecke. Sie führt von Altheim über die Höhen des Bliesgaus und entlang der Grenzsteine der deutsch-französischen Grenze nach Ormersviller.
Die gesamte Strecke ist geprägt von herrlichen Aussichtspunkten, sie führt vorbei an historischen Wegekreuzen und endet an der Chapelle St. Joseph auf der Höhe über dem Dorf Ormersviller. Hier beeindruckt die herrliche Aussicht, die Stille und die Kapelle selbst, die in Erinnerung an die Weltkriege gebaut und dem friedlichen Zusammenleben der Völker gewidmet ist. In der Kapelle halten wir eine kurze meditative Einkehr.

Die Wanderung endet mit einem Essen in der Klosterschänke des Klosters Hornbach.

Treff:
03.10. 2020 - 13.00 Uhr an der Kirche von Altheim

Teilnehmer:
Männer jeden Alters der Pfarrei St. Ludwig - Herz Jesu

Anmeldung:
spätestens bis 09.09.2020 im Pfarrbüro oder direkt bei Pater Michael 0151 63 60 09 77

Verpflegung:
evtl. Wasser und Imbiss mitbringen

Wuff und Miau!

Vierbeiner, Frauchen und Herrchen bitte vormerken und dick in den Kalender eintragen. Tiersegnung am Sonntag, den 4. Oktober um 15.00 Uhr auf dem Lübbener Platz in Neunkirchen.

Wir freuen uns auf euch!

Informationen

Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis

heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

In einer Pressekonferenz am 20. Juni 2020 stellten Bischof Stephan Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg zusammenfassend die bisherigen Ergebnisse in Bezug auf das Umsetzungsgesetz der Synode und der Reform im Bistum Trier vor. Drei wesentliche Kernpunkte sind nach den Einsprüchen aus Rom zu überarbeiten.
Lesen Sie  hier, wie es nun weitergeht.

„Gedeckter Tisch für Bedürftige“

Wie bereits veröffentlicht, gibt es am Eingang der Kirche einen „Gabentisch“ für Menschen in Not.
Gerne dürfen Sie haltbare Lebensmittel zu den Öffnungszeiten der Kirche (Mobtag bis Freitag von 9:00 – 17:00 Uhr) auf den Tisch legen und sich so solidarisch mit Menschen in Not zeigen.
Wir sind auch dankbar für Geldspenden, die Sie im Pfarrhaus im Briefkasten einwerfen können. Davon werden dann Lebensmittel eingekauft.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ursula Zewe-Petry, Gemeindereferentin

ABGESAGT!

Wallfahrt nach Assisi im Herbst 2020

Leider muss die im Herbst geplante Wallfahrt der Pfarrei nach Assisi und Umbrien abgesagt werden. Der Anmeldeschluss ist Ende Mai. Es haben sich bisher nur wenig Personen verbindlich angemeldet. Der Grund liegt klar auf der Hand: die Corona-Pandemie, unter der Italien mit vielen Toten besonders leidet.
Da im Herbst diesen Jahres die Lage noch völlig unsicher ist und günstigstenfalls mit starken Einschränkungen und Besuchsverboten franziskanischer Stätten

zu rechnen ist, sah ich mich gezwungen, abzusagen. Eine Wallfahrt macht dann keinen Sinn und wird nicht das zu erwartende Erlebnis, auf das sich die Pilger gefreut haben.

Ich bitte um ihr Verständnis und wünsche Ihnen Pace e bene (Frieden und Wohlergehen)! 

Olaf Harig, Dechant

KÖB Spiesen-Elversberg

Bücherei hat wieder geöffnet

Das Team der Bücherei und sicher viele Leserinnen und Leser freuen sich darauf, dass donnerstags zwischen 15:00 und 18:00 Uhr wieder die Türen offenstehen.

Folgende Regeln müssen eingehalten werden:

  • Rückgabe der ausgeliehenen Bücher auf dem Rückgabetisch im Eingangsbereich des Pfarrheims
  • Betreten der Bücherei mit Mund-Nasen-Schutz und Handschuhen
  • Berücksichtigung aller nötigen Abstandsregeln: nur eine Person darf neben dem Büchereiteam aus 2 Personen hereinkommen
  • Herumstöbern, Bücher aus dem Regal nehmen, kurz anlesen, ...
  • An der Theke steht eine Mitarbeiterin hinter einer Trennwand aus Plexiglas und bearbeitet die Ausleihe

Viel Spaß beim Lesen ohne Maske und Handschuhe zu Hause, im Garten oder gemütlich auf dem Sofa.

Das Büchereiteam

Einblick in unser Bücherei-Angebot