Neuigkeiten

Leitwort Februar

Am Aschermittwoch ist alles vorbei - Neu anfangen in der Fastenzeit

Warum Karneval und Christentum zusammengehören

Aus manch einem Kindergarten und manch einer Grundschule tönt es in diesen Tagen „Im Karneval, im Karneval, da geht es lustig zu. Da machen alle Leute mit, auch ich und du ...“. Und tatsächlich sind ab Weiberfastnacht überall Hexen und Teufel, Monster und Mariechen zu sichten!

Vielleicht nicht alle, aber viele machen mit bei diesem Karnevalsspiel, das die üblichen Regeln menschlichen Zusammenlebens außer Kraft setzt. Da werden die Rathausschlüssel und damit die Verantwortung in den Städten und Gemeinden an die Karnevalsprinzen und –prinzessinnen übergeben und für ein paar Tage haben die Narren das Sagen. Da werden in Büttenreden und auf Karnevalswagen Politik, Gesellschaft und Show-Business auf den Arm genommen. Da darf einmal ungestraft gesagt werden, was man doch immer schon einmal an Kritik loswerden wollte. Da wird geschunkelt, getrunken, gelacht und getanzt.

Aber warum das Ganze? Warum ‚Kappe auf – Karneval’? Manch einem ist diese ‚Fröhlichkeit auf Kommando’ unheimlich. Was also soll der Karneval? Karneval und Fastenzeit gehören eng zusammen: Im Karneval werden, im Schutz der Masken unerkannt, ‚irdische’ Freuden ausgelebt. Doch die ‚tollen Tage’ sind nicht nur Selbstzweck. Das ‚Ausprobieren’ der ‚Gegenwelt’ zu allem, was sonst Gültigkeit hat, soll helfen, das wirklich Wichtige für das ‚Hier und Heute’ und das ‚Leben im Reich Gottes’ zu erkennen.
Die Botschaft vom Zusammenhang des Karnevals mit dem Aschermittwoch lautet: Bedenke, dass das Leben auf dieser Erde zeitlich begrenzt ist. Darum vergiss nicht, den Sinn deines Lebens über deine rein irdische Existenz hinaus zu suchen! In diesem Sinne: Alaaf!!! Und Alleh Hopp!!!

Katja Klos
Quelle: www.familien234.de, die Internetseite der Familienpastoral im Erzbistum Köln

wandeln. Mein Fasten-Wegweiser

120 Seiten, farbig illustriert, Paperbackmit Lesezeichen.
Zum Preis von 7 € im Pfarrbüro erhältlich

Fasten ist eine religiöse Praxis des Neuwerdens. Viele Wege tun sich auf, etwas im Leben anders zu machen. Wer aufbricht, um Neues ins Auge zu fassen, wer zu wandeln beginnt, hat schon den ersten Schritt dahin getan, auch sich selbst zu wandeln. Wer verzichtet, lässt Altes los. Und auch wer gibt und gönnt, kann mit ungewohnten Reaktionen rechnen. Mit unserem Fasten-Wegweiser wandeln möchten wir Sie auf Ihrem Weg durch die sieben Wochen von Aschermittwoch bis Ostermontag begleiten. Für die 48 Tage der Fastenzeit geben wir Ihnen Wegzehrung in Form von stärkenden und inspirierenden Gedichten, Geschichten, Gedanken und Anregungen. Roger Willemsem denkt über die Stille vor dem Kuss nach, Sophia Fritz möchte Gott auf einen Kaffee einladen, Janosch entdeckt seine Leidenschaft für ein Bad im kalten Wasser. Die Botschaft der sieben Gaben des Heiligen Geistes haben wir für die Sonntage in aktuelle Bilder übertragen, die von befreienden Kräften erzählen. Berührende und überraschende Illustrationen von Birgit Lang eröffnen einen anderen Blick auf die Texte. Lassen Sie sich auf eine bewegende Zeit des Wandels und des Wandelns ein.

„Frieden im Libanon und weltweit!“

Sternsingeraktion 2020 mit neuem Rekordergebnis

Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön allen Kindern, Begleitpersonen und natürlich den Spender/innen. Es war eine tolle Aktion von Kindern für Kinder.
Viele Menschen waren gerührt und froh über den Segen, den die Kinder ihnen an die Türen schrieben. Danke dem Vorbereitungsteam für die Durchführung der Aktion - es macht großen Spaß miteinander zu arbeiten. Das vorläufige Ergebnis beträgt 14.111,00 Euro. Ein großer Beitrag zu einem besseren und friedvolleren Leben vieler Kinder im Libanon und weltweit.
Dankeschön!

Ursula Zewe-Petry und Team

Katholische Bücherei Spiesen

WIR SIND NOCH DA!!

Die Pfarrbücherei St. Ludwig - Herz Jesu ist auch im Jahr 2020 für alle geöffnet.
Öffnungszeiten der Bücherei im Pfarrheim Spiesen sind Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr.
Jeder, der gerne liest oder sich mal umschauen möchte, ist zu einer Tasse Kaffee und einem Gespräch herzlich willkommen.

Das Büchereiteam

Einblick in unser Bücherei-Angebot

Informationen

Hat Rom die Umsetzung der Synode endgültig gestoppt?

Ich antworte mit einem entschiedenen Nein. Der große Raum mag erschrecken, doch öffnet er neue Möglichkeiten, Ideen, Kräfte, Gruppen zu verbinden. Die Auflösung vieler kleinen Pfarreien wird verwaltungstechnisch entlasten. Oft wird vergessen, dass jede Kirchengemeinde Körperschaft öffentlichen Rechts ist und ihr viele Pflichten zukommen, die sie vielleicht jetzt noch unter Stöhnen und Ächzen erfüllt, die aber in 5 Jahren nicht mehr zu bewältigen sind. Ehrenamtliche wollen diese Aufgaben wie z. B. Personalverantwortung, Daten- und Arbeitsschutz, Gebäudeverwaltung, Buchhaltung etc. nicht übernehmen. Ein Zentralbüro mit Fachleuten und Sekretariat arbeitet da effektiver. Örtliche Büros als Kontakt- und Annahmestelle wird es weiter geben. Am Besten kombiniert mit Dienstzimmer von Gemeindereferentinnen, Pastoralreferenten oder Priestern in der Seelsorge, die alle übers Land verteilt Arbeitsräume brauchen.
Eine größer gewordene Pfarrei ist ein Verwaltungs- und Organisationsrahmen, um Seelsorge zu ermöglichen. Dass die Zahlen der Hauptamtlichen und Gläubigen zurückgehen, lässt sich nicht leugnen. Dazu muss die Organisation und die Institution verändert und angepasst werden. Ohne Verantwortliche vor Ort wird es nicht gehen. Ich vertraue auf Teams von Engagierten, denen Glaube und Gemeinschaft am Wohnort ein Anliegen ist. Deren Arbeit muss ermöglicht werden, in dem Bürokratie und Verwaltung zentral gut aufgestellt und zuarbeitend aktiv ist. Vor Ort müssen Personen entscheiden und gestalten. Dazu brauchen sie Geld und Weisungsbefugnis. Das werden sie von den überörtlich Verantwortlichen in Gremien bekommen. Ich muss nicht für 50 € ins Büro nach Neunkirchen fahren!
Synode will keine reine Strukturreform sein. Von denen hatten wir genug. Sie will Kirche entwickeln, neu ausrichten: missionarisch (Warum glaube ich? Wie feiere ich Glauben zeitgemäß? Wie geht Beten? Was will ich für meine Überzeugung einbringen? Mit wem will ich mich zusammentun?) und diakonisch (Wo ist bei uns Not? Wer braucht mich? Wo kann ich das Leben vor Ort verändern und verbessern? Wer arbeitet mit mir zusammen?) Das ist kein Weg zurück, sondern nach vorn. Dazu skizziere ich ein Beispiel aus Frankfurt:
Visionen hat, wer lernt, neu zu sehen – auch im Blickfeld Kirche.
„Offen miteinander Glauben leben“: So liest sich kurz und knapp das Ergebnis des Visionsprojekts von St. Ursula in Oberursel. Die Verantwortlichen haben dann aktiv eine Umfrage gestartet – bewusst breit angelegt. Dutzende Freiwillige befragten dabei auch Menschen, die nicht zum Binnenraum der Gemeinde gehörten. Aus den Antworten ist im Austausch mit den Antwortgebern die „Vision“ formuliert worden.
Wie die Gemeinde offen ihren Glauben lebt und leben will, ist in acht Verben festgehalten worden: glauben, ausstrahlen, öffnen, wertschätzen, einladen, beteiligen, verändern, handeln…
Was andere von Oberursel lernen könnten: Die zukünftige Gestalt der lokalen Kirche lässt sich nicht aus dem Hut zaubern. Es braucht Zeit zum Werden und Wachsen. Und es sollten möglichst viele – auch von außerhalb der Gemeinde – mitdenken.
Was sich ebenfalls in Frankfurts Norden abschauen lässt: Vision ist mehr als Träumerei, eher schon ausdauernde Fehlerfreundlichkeit. Ausprobieren und nachjustieren gehören dazu.

Olaf Harig

Kleider- und Haushaltsecke

Jetzt im Jugendraum Spiesen

Ab 2. November befindet sich im Pfarrheim Spiesen im früheren Jugendraum eine neue Kleider- und Haushaltsecke, die für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet ist. Der Unterstützerkreis für Flüchtlinge hat im Oktober seine ehemaligen Räumlichkeiten in der Karlstraße in Elversberg verlassen.

Gerne nehmen wir weiterhin Ihre Spenden entgegen: gut erhaltene Kleidung und Schuhe, Hausrat aller Art, Küchen- und Haushaltsgeräte, ...
Möbel versuchen wir zu vermitteln.


An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die uns bereits in der Karlstraße unterstützt haben, und an alle, die uns weiterhin unterstützen werden. Unsere Öffnungszeit ist samstags von 14:00 bis 16:00 Uhr im Katholischen Pfarrheim, Pastor-Kollmann-Str. 2. Bitte die Tür gegenüber des Eingangs zum Kindergarten benutzen.
Alle sind herzlich willkommen!

Marianne Schommer, Tel.: 2074070
Birgit Betz, Tel.: 70490
Monika Buchheit, Tel.: 73290
Petra Busch, Tel.: 78525

Rom setzt Umsetzungsgesetz zur Überprüfung aus

Kein Start zum 1. Januar 2020

Trier - Am 21. November hat Bischof Dr. Stephan Ackermann die Nachricht erhalten, dass die römische Kleruskongregation entschieden hat, den Vollzug des Gesetzes zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013-2016 auszusetzen, damit der Päpstliche Rat für die Interpretation der Gesetzestexte eine sorgfältige Durchsicht und Prüfung des Gesetzes durchführen kann. Auslöser war die Beschwerde einer Priestergemeinschaft bei der Kleruskongregation. Zudem liegt dem Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte der Antrag einiger Gläubigen aus dem Bistum vor, die Übereinstimmung des Umsetzungsgesetzes mit dem universalen Kirchenrecht zu prüfen.

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