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Neuigkeiten

Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis

heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

In einer Pressekonferenz am 20. Juni 2020 stellten Bischof Stephan Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg zusammenfassend die bisherigen Ergebnisse in Bezug auf das Umsetzungsgesetz der Synode und der Reform im Bistum Trier vor. Drei wesentliche Kernpunkte sind nach den Einsprüchen aus Rom zu überarbeiten.
Lesen Sie  hier, wie es nun weitergeht. 

ABGESAGT! Pfarrfest Herz Jesu 25./26. Juli 2020

Gottesdienst auf der Pfarrwiese findet statt!

Aufgrund der Bestimmungen und den Sicherheitsvorkehrungen im Umgang mit dem Corona-Virus kann in diesem Jahr auch das Pfarrfest in Elversberg (zeitgleich mit der Kirmes) am letzten Juliwochenende (25. und 26. Juli 2020) leider nicht stattfinden. 

Dies bedauern wir sehr. Die Gesundheit aller steht jedoch an erster Stelle und hat wichtigste Priorität.

 

 

Den traditionellen Gottesdienst auf der Pfarrweise zwischen dem Parkplatz und der Kindertagesstätte Herz Jesu feiern wir trotz der Absage der Pfarrfestes am Sonntag, dem 26. Juli 2020 um 10.00 Uhr. Details entnehmen Sie bitte dem Kirchenblatt. 

ABGESAGT!

Wallfahrt nach Assisi im Herbst 2020

Leider muss die im Herbst geplante Wallfahrt der Pfarrei nach Assisi und Umbrien abgesagt werden. Der Anmeldeschluss ist Ende Mai. Es haben sich bisher nur wenig Personen verbindlich angemeldet. Der Grund liegt klar auf der Hand: die Corona-Pandemie, unter der Italien mit vielen Toten besonders leidet.
Da im Herbst diesen Jahres die Lage noch völlig unsicher ist und günstigstenfalls mit starken Einschränkungen und Besuchsverboten franziskanischer Stätten

zu rechnen ist, sah ich mich gezwungen, abzusagen. Eine Wallfahrt macht dann keinen Sinn und wird nicht das zu erwartende Erlebnis, auf das sich die Pilger gefreut haben.

Ich bitte um ihr Verständnis und wünsche Ihnen Pace e bene (Frieden und Wohlergehen)! 

Olaf Harig, Dechant

„Gedeckter Tisch für Bedürftige“

Wie bereits veröffentlicht, gibt es am Eingang der Kirche einen „Gabentisch“ für Menschen in Not.
Gerne dürfen Sie haltbare Lebensmittel zu den Öffnungszeiten der Kirche (Mobtag bis Freitag von 9:00 – 17:00 Uhr) auf den Tisch legen und sich so solidarisch mit Menschen in Not zeigen.
Wir sind auch dankbar für Geldspenden, die Sie im Pfarrhaus im Briefkasten einwerfen können. Davon werden dann Lebensmittel eingekauft.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ursula Zewe-Petry, Gemeindereferentin

KÖB Spiesen-Elversberg

Bücherei öffnet wieder

Das Team der Bücherei und sicher viele Leserinnen und Leser freuen sich darauf, dass donnerstags zwischen 15:00 und 18:00 Uhr wieder die Türen offenstehen.

Folgende Regeln müssen eingehalten werden:

  • Rückgabe der ausgeliehenen Bücher auf dem Rückgabetisch im Eingangsbereich des Pfarrheims
  • Betreten der Bücherei mit Mund-Nasen-Schutz und Handschuhen
  • Berücksichtigung aller nötigen Abstandsregeln: nur eine Person darf neben dem Büchereiteam aus 2 Personen hereinkommen
  • Herumstöbern, Bücher aus dem Regal nehmen, kurz anlesen, ...
  • An der Theke steht eine Mitarbeiterin hinter einer Trennwand aus Plexiglas und bearbeitet die Ausleihe

Viel Spaß beim Lesen ohne Maske und Handschuhe zu Hause, im Garten oder gemütlich auf dem Sofa.

Das Büchereiteam

Einblick in unser Bücherei-Angebot

Tipps für Krisenzeiten

Entdecke den roten Faden

Die Corona-Pandemie ist eine weltweite Krise, die uns alle gleichermaßen betrifft.

Auch im persönlichen Leben von uns Menschen gibt es bisweilen Krisen, die uns aus der Bahn werfen. Auf einmal bestimmen die Sorgen unsere Gedanken. Doch schon immer haben Menschen Strategien entwickelt, die in der persönlichen Krise helfen, durchzuhalten.

Hier ein Tipp für Krisenzeiten von Gemeindereferentin Ursula Zewe-Petry:

"Mir hilft es in solchen Situationen etwas Kreatives zu tun"

Dies könnte eine Idee sein, um das eigene Leben in den Blick zu nehmen:

Nimm einen roten Faden zu Hand. Versuche diesen vor dir auszulegen. Er soll deine Lebenskurve beschreiben mit allen Höhen und Tiefen, Auf und Abs, von der Geburt bis heute. Versuche nachzuspüren, wo Gott in diesen Zeiten besonders nahe war. An diese Stellen kannst du ein kleines, ausgeschnittenes Papierherz legen. Wenn du willst, kannst du dir den Faden mit den Herzen auf ein Blatt kleben.

Entdeck den roten Faden

Entdeck deinen roten Faden

Entdeck all das, was dir Orientierung gibt.

Entdeck all das, was dich trägt.

Entdeck all das, was dein Leben sinnvoll macht.

Entdeck wieder neu deine Talente und Begabungen und die Menschen an deiner Seite, die dir Mut machen.

Entdecke Worte aus der Bibel, die dich begleiten und entdecke Jesu Leben mit all seiner Liebe und Gottvertrauen.

Es geht um dich, du bist gefragt, gerade in Zeiten von Krisen und Ungewissheit. Erinnere dich an alles, was dich im Leben trägt und heilt. Sei behütet.

Weitere Tipps von "Glaubens- und Lebenskünstlerinnen" - Frauen(t)raum

Informationen

Zukunft für die Herz Jesu Kirche?

Nachdem Bürgermeister Huf den Stein ins Rollen brachte und er mit Dechant Harig eine Umnutzung als Sport- und Versammlungsstätte grundsätzlich erwogen hat, besuchte eine Delegation aus Gemeinderat und Interessierten die Sport- und Konzerthalle St. Maximin in Trier. Hier wird in der ehemaligen Reichsabtei Sport getrieben und Kultur angeboten. Die Umnutzung fand wohlwollendes Interesse. Derzeit wird die Machbarkeit dieses Projektes geprüft. Eignet sich die Herz Jesu Kirche dazu?
Der Verwaltungsrat hat einen Grundsatzbeschluss gefasst, die Herz Jesu Kirche als Sporthalle der Grundschule und als Versammlungsstätte umzunutzen und das Gebäude an die Gemeinde zu übertragen. Bei einer Abstimmung im Rahmen des Neujahrsempfangs der Kirchengemeinde votierten fast alle für diese Lösung. Der Tenor der Tischgespräche: eine einmalige Gelegenheit dieses Ortsbild prägende Denkmal zu erhalten und gemeinnützig zu nutzen. Selbst in einer profanierten Kirche könnten anlassbezogen Gottesdienste gefeiert werden. Auch der Pfarrgemeinderat hat sich deutlich und klar für die Umsetzung dieser Idee ausgesprochen. Wir halten sie auf dem Laufenden.

Olaf Harig

Hat Rom die Umsetzung der Synode endgültig gestoppt?

Ich antworte mit einem entschiedenen Nein. Der große Raum mag erschrecken, doch öffnet er neue Möglichkeiten, Ideen, Kräfte, Gruppen zu verbinden. Die Auflösung vieler kleinen Pfarreien wird verwaltungstechnisch entlasten. Oft wird vergessen, dass jede Kirchengemeinde Körperschaft öffentlichen Rechts ist und ihr viele Pflichten zukommen, die sie vielleicht jetzt noch unter Stöhnen und Ächzen erfüllt, die aber in 5 Jahren nicht mehr zu bewältigen sind. Ehrenamtliche wollen diese Aufgaben wie z. B. Personalverantwortung, Daten- und Arbeitsschutz, Gebäudeverwaltung, Buchhaltung etc. nicht übernehmen. Ein Zentralbüro mit Fachleuten und Sekretariat arbeitet da effektiver. Örtliche Büros als Kontakt- und Annahmestelle wird es weiter geben. Am Besten kombiniert mit Dienstzimmer von Gemeindereferentinnen, Pastoralreferenten oder Priestern in der Seelsorge, die alle übers Land verteilt Arbeitsräume brauchen.
Eine größer gewordene Pfarrei ist ein Verwaltungs- und Organisationsrahmen, um Seelsorge zu ermöglichen. Dass die Zahlen der Hauptamtlichen und Gläubigen zurückgehen, lässt sich nicht leugnen. Dazu muss die Organisation und die Institution verändert und angepasst werden. Ohne Verantwortliche vor Ort wird es nicht gehen. Ich vertraue auf Teams von Engagierten, denen Glaube und Gemeinschaft am Wohnort ein Anliegen ist. Deren Arbeit muss ermöglicht werden, in dem Bürokratie und Verwaltung zentral gut aufgestellt und zuarbeitend aktiv ist. Vor Ort müssen Personen entscheiden und gestalten. Dazu brauchen sie Geld und Weisungsbefugnis. Das werden sie von den überörtlich Verantwortlichen in Gremien bekommen. Ich muss nicht für 50 € ins Büro nach Neunkirchen fahren!
Synode will keine reine Strukturreform sein. Von denen hatten wir genug. Sie will Kirche entwickeln, neu ausrichten: missionarisch (Warum glaube ich? Wie feiere ich Glauben zeitgemäß? Wie geht Beten? Was will ich für meine Überzeugung einbringen? Mit wem will ich mich zusammentun?) und diakonisch (Wo ist bei uns Not? Wer braucht mich? Wo kann ich das Leben vor Ort verändern und verbessern? Wer arbeitet mit mir zusammen?) Das ist kein Weg zurück, sondern nach vorn. Dazu skizziere ich ein Beispiel aus Frankfurt:
Visionen hat, wer lernt, neu zu sehen – auch im Blickfeld Kirche.
„Offen miteinander Glauben leben“: So liest sich kurz und knapp das Ergebnis des Visionsprojekts von St. Ursula in Oberursel. Die Verantwortlichen haben dann aktiv eine Umfrage gestartet – bewusst breit angelegt. Dutzende Freiwillige befragten dabei auch Menschen, die nicht zum Binnenraum der Gemeinde gehörten. Aus den Antworten ist im Austausch mit den Antwortgebern die „Vision“ formuliert worden.
Wie die Gemeinde offen ihren Glauben lebt und leben will, ist in acht Verben festgehalten worden: glauben, ausstrahlen, öffnen, wertschätzen, einladen, beteiligen, verändern, handeln…
Was andere von Oberursel lernen könnten: Die zukünftige Gestalt der lokalen Kirche lässt sich nicht aus dem Hut zaubern. Es braucht Zeit zum Werden und Wachsen. Und es sollten möglichst viele – auch von außerhalb der Gemeinde – mitdenken.
Was sich ebenfalls in Frankfurts Norden abschauen lässt: Vision ist mehr als Träumerei, eher schon ausdauernde Fehlerfreundlichkeit. Ausprobieren und nachjustieren gehören dazu.

Olaf Harig

Kleider- und Haushaltsecke

Jetzt im Jugendraum Spiesen

Ab 2. November befindet sich im Pfarrheim Spiesen im früheren Jugendraum eine neue Kleider- und Haushaltsecke, die für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet ist. Der Unterstützerkreis für Flüchtlinge hat im Oktober seine ehemaligen Räumlichkeiten in der Karlstraße in Elversberg verlassen.

Gerne nehmen wir weiterhin Ihre Spenden entgegen: gut erhaltene Kleidung und Schuhe, Hausrat aller Art, Küchen- und Haushaltsgeräte, ...
Möbel versuchen wir zu vermitteln.


An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die uns bereits in der Karlstraße unterstützt haben, und an alle, die uns weiterhin unterstützen werden. Unsere Öffnungszeit ist samstags von 14:00 bis 16:00 Uhr im Katholischen Pfarrheim, Pastor-Kollmann-Str. 2. Bitte die Tür gegenüber des Eingangs zum Kindergarten benutzen.
Alle sind herzlich willkommen!

Marianne Schommer, Tel.: 2074070
Birgit Betz, Tel.: 70490
Monika Buchheit, Tel.: 73290
Petra Busch, Tel.: 78525

Rom setzt Umsetzungsgesetz zur Überprüfung aus

Kein Start zum 1. Januar 2020

Trier - Am 21. November hat Bischof Dr. Stephan Ackermann die Nachricht erhalten, dass die römische Kleruskongregation entschieden hat, den Vollzug des Gesetzes zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013-2016 auszusetzen, damit der Päpstliche Rat für die Interpretation der Gesetzestexte eine sorgfältige Durchsicht und Prüfung des Gesetzes durchführen kann. Auslöser war die Beschwerde einer Priestergemeinschaft bei der Kleruskongregation. Zudem liegt dem Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte der Antrag einiger Gläubigen aus dem Bistum vor, die Übereinstimmung des Umsetzungsgesetzes mit dem universalen Kirchenrecht zu prüfen.

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