Neuigkeiten

20. Juni 2019

Fronleichnam im Mühlental

Am Hochfest lädt die Pfarrei ins Mühlental zum Gottesdienst im Freien. Besonders die Kommunionkinder mit ihren Eltern sind zu diesem Fest eingeladen. Das Hochamt beginnt bereits um 9:30 Uhr. Die Lieder und Gesänge werden von der Stadtkapelle Neunkirchen begleitet, die auch während der Prozession spielt. Neben den fest installierten Bänken werden wieder Brauereibänke aufgestellt. Gerne können eigene Stühle oder Sitzgelegenheiten mitgebracht werden.

Im Anschluss an die Hl. Messe geht die Prozession über die Rohrbacher Str. zum Rathausplatz. Dort ist ein Altar errichtet, auf den die Monstranz ihren Ehrenplatz erhält. Davor werden Fürbitten vorgebracht und das Evangelium vorgetragen. Dann geht es unterhalb der Kirche zum feierlichen Abschluss in die Ludwigskirche, wo der sakramentale Segen gespendet wird und das Te Deum ertönt.

Erst nach dem letzten Orgelton wird der Basar eröffnet!

Olaf Harig

Basar in Spiesen

An Fronleichnam laden wir recht herzlich zum Basar im Anschluss an den Festgottesdienst in den Hof des Pfarrheims ein!
Nach Schlusssegen und Te Deum wird das Fest durch den Schützenverein traditionell gegen 11:30 Uhr angeschossen. Danach bieten wir ein schmackhaftes Mittagessen an. Die Frauengemeinschaft verkauft Kaffee und Kuchen, für Kinder wird es wieder ein Bastelangebot geben. Auch in diesem Jahr bietet die Tombola zahlreiche Preise.

Gegen Abend wird das Fest langsam ausklingen. Wir freuen uns schon jetzt auf ein fröhliches Miteinander und einen schönen Tag.


Das Organisationsteam

60 Jahre Klais-Orgel in St. Ludwig

Sanierungsmaßnahme beschlossen

Die Klais-Orgel in St. Ludwig Spiesen feiert in diesem Jahr ihren 60. Geburstag. Im Rahmen dieses Jubiläums ist es jedoch auch an der Zeit auf einige notwendig gewordene Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten hinzuweisen und diese kurzfristig umzusetzen.

Erfahren Sie hier mehr über die anstehenden Maßnahmen zur Erhaltung des Instrumentes.

In seiner Sitzung vom 15. Mai 2019 hat der Verwaltungsrat der Pfarrei St. Ludwig-Herz Jesu dem Sanierungsvorhaben zugestimmt.
Im Folgenden gilt es die Sanierungskonzepte und Angebote einzufordern und die Finanzierung zu sichern. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 100.000 Euro und sind vollständig von der Pfarrei zu tragen. Das Bistum zahlt keine Zuschüsse. Neben der Eigenleistung aus dem Vermögen der Pfarrei sind wir auf Spenden angewiesen, mit denen die Durchführung garantiert werden kann.

Spendenkonto 
DE03 5925 2046 0035 0006 27
Verwendungszweck: Orgel St. Ludwig

Jeder Euro hilft! Ein herzliches Vergelt's Gott allen Spendern und Gönnern! 
Spenden können beim Finanzamt geltend gemacht werden. Sollten Sie eine Spendenquittung wünschen, kontaktieren Sie bitte das Pfarrbüro

Innenanstrich für die Marienkapelle

Neuer Glanz im Mühlental

Seit Anfang Mai finden die Abendmesse dienstags um 18.00 Uhr wieder in der Marienkapelle im Mühlental Spiesen statt. Pünktlich nach der Winterpause wurde der Kapelle mit einem Innenanstrich in der ersten Maiwoche neuer Glanz verliehen. Die Sanierung wurde aufgrund einer großzügigen Spende ermöglicht.
Dem großzügigen Sponsor ein herzliches Vergelt's Gott!

Informationen

Synodenumsetzung

Zum 1. Januar 2020 starten 13 Pfarreien der Zukunft

Trier – Zum 1. Januar 2020 werden im Bistum Trier 13 Pfarreien der Zukunft errichtet, und mit ihnen zusammen die entsprechenden Kirchengemeinden der Zukunft. Das haben Bischof Dr. Stephan Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg am 10. Januar in Trier bekannt gegeben. Die weiteren 22 Pfarreien der Zukunft werden spätestens zum 1. Januar 2022 errichtet.

Mit dieser Entscheidung wolle er sein Versprechen einlösen, nicht „über Jahre hinweg über die Strukturen zu diskutieren“, sagte Ackermann: „Wir wollen mit neuem Schwung das Evangelium leben! Dazu ist die Synode angetreten. Das ist unsere Herausforderung.“ Die Pfarreien mit ihren Strukturen seien dazu eine wichtige Stütze, bildeten aber eben nur den Rahmen. „Wie wir diesen Rahmen mit Leben füllen, wie wir darin mit den Menschen unterwegs sind – das wird das Entscheidende sein. Mehr als bisher sollen in den neuen Pfarreien die verschiedenen Orte und Formen von Kirche miteinander vernetzt werden und soll sich der Blick über den kirchlichen Binnenraum hinaus auf das soziale Miteinander der Menschen richten.“

Der Bischof zeigte sich überzeugt davon, dass nicht alles im Vorhinein beschrieben und bestimmt werden könne. „Erst im konkreten Tun werden wir mehr Klarheit gewinnen, was geht, wie es geht und wo es weitere Präzisierungen und möglicherweise auch Nachjustierungen braucht. Die Perspektivwechsel der Synode brauchen eine Unterbrechung vieler traditioneller Strukturen und Muster unserer bisherigen territorialen Seelsorge; das ist in den Beratungen mit den Synodalen und in der Folge mit den diözesanen Räten deutlich geworden. Nun müssen wir damit Erfahrungen machen und eine neue Praxis beginnen.“

Mit der gestuften Umsetzung trage das Bistum den administrativen und auch kommunikativen Herausforderungen der Umsetzung Rechnung. „Wir haben sehr ernsthaft geprüft und uns gefragt: Ist das der Weg für unser Bistum? Was ist realistisch zum 1.1.2020 machbar? Wann überfordern wir die Menschen vor Ort, aber auch die Verwaltung?“ erklärte der Bischof. Er erhoffe sich von diesem Verfahren erste konkrete Erfahrungen mit der Umsetzung der pfarrlichen Struktur. Außerdem gehe er davon aus, dass diese Erfahrungen dazu beitragen, vorhandene Ängste abzubauen und weitere Menschen für die Reform zu gewinnen. „Wir machen hier nicht einfach eine Strukturreform. Wir wollen eine Erneuerung des kirchlichen Lebens im Bistum Trier.“

Anhörung wird ab März 2019 starten
Generalvikar von Plettenberg erläuterte, die 13 Pfarreien in die erste Phase der Umsetzung der neuen Raumgliederung seien die, die von ihrem Territorium her deckungsgleich mit bisherigen Dekanaten sind. Im Saarland sind dies die Räume Wadern, Tholey, St. Wendel, Völklingen und Saarbrücken. Das habe den Vorteil, dass die Pfarreiengemeinschaften, die vorerst noch bestehen bleiben, in ihren Grenzen nicht davon berührt sind. „Zudem gibt es durch die Dekanate bereits vielfältige Vernetzungen, über die Grenzen von Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften hinaus gibt es pastorale Praxis und gemeinsame Erfahrungen.“ Für die Verwaltung, die dann eine Zeitlang „zweigleisig“ fahren müsse, sei das realisierbar.

„Die kirchenrechtlich vorgesehene Anhörung wird ab März 2019 starten“, erklärte der Generalvikar, und zwar für alle Pfarreien der Zukunft durchgeführt, nicht nur für die der ersten Umsetzungsphase. „Denn etwa die Raumgliederung berührt ja das gesamte Gebiet des Bistums.“ Gegenstand der Anhörung werde neben den zukünftigen Pfarrgrenzen auch der künftige organisatorische Aufbau der Pfarrei sein, die Gremienstruktur, die Rechtsnachfolge und die Pfarrorte. Mit dieser Entscheidung sei das Bistum der Umsetzung der Synode und der Perspektivwechsel „ein gutes Stück näher“ gekommen. „Ich will nicht verhehlen, dass uns immer wieder neu bewusst wird, was für ein Mammut-Projekt wir hier begonnen haben. Aber es ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bischof und Gläubigen, von Bistumsleitung und Mitarbeitenden, von Haupt- und Ehrenamtlichen“, betonte von Plettenberg.

Pfarrei der Zukunft Neunkirchen
Für den Bereich der Pfarrei der Zukunft Neunkirchen (Illingen, Merchweiler, Ottweiler, Neunkirchen, Schiffweiler und Spiesen-Elversberg mit allen Orts- und Stadtteilen) heißt das konkret, dass die Dekanate Neunkirchen und Illingen bis Ende 2021 bestehen bleiben und arbeiten, Dechant Harig und Dechantenvertreter Bell im Amt bleiben. Ich gehe davon aus, dass die Gremien Verwaltungsrat und Pfarrgemeinderat ebenfalls bis Ende 2021 Bestand haben werden.

Ich möchte als Dechant die vom Bistum eingeräumte Zeit intensiv nutzen, um die Vorbereitungen der Pfarrei der Zukunft voranzubringen, zu vertiefen und befreit vom Zeitdruck gründlich anzugehen. Am Ziel ändert sich nichts. Wir wollen zusammenarbeiten und zusammenführen, alles prüfen und das Gute behalten, Kirche am Ort zukunftsfähig machen. Das heißt nicht, dass alles bleibt wie es war. Kirche muss sich konzentrieren, das Engagement von Menschen, Gruppen und Initiativen fördern und begleiten. Kirche ist und bleibt vor Ort lebendig und lebensfähig, wenn Männer und Frauen ihren Glauben in unterschiedlicher Prägung leben wollen, Ideen und Initiativen materiell und personell unterstützt werden (Pfarramt, Hauptamtliche, Haushalt, Gebäude). Da wird nichts plattgemacht oder weggenommen, wie es die Kritiker gern lauthals posaunen, als ob alles kirchliche Leben davon abhinge, ob ich im Pfarrgemeinderat bin oder ein Konto besitze. Wir müssen den Mut aufbringen, neue Formen der Mitgestaltung und Mitbestimmung zu entwickeln (mehr Beteiligung, mehr Entscheidung vor Ort) und das gerade im Blick auf die folgenden Generationen. Wer beispielsweise für die Sternsingeraktion brennt, wird sie auch künftig machen, Kinder und Eltern motivieren und gewinnen. Dazu braucht er Räume und Mittel, die es geben wird. An erster Stelle steht doch die Lust und der Wille, etwas auf die Beine zu stellen und die Erfahrung, keine Bremsklötze in den Weg gelegt zu bekommen. So wird Kirche Sache des Volkes, genährt vom Engagement der Getauften und Gefirmten, die von Amts wegen (Priester, Gemeindereferentin, Diakon, Pastoralreferent) unterstützt, begleitet und gefördert werden. Die Sternsinger, die Weisen aus dem Orient, können uns inspirieren: aufbrechen ins Ungewisse, im Vertrauten fehl am Platz zu sein (Jerusalem und der Tempel), an neuen Orten den Heiland finden (Stall) und völlig erstaunt und ergriffen vor einem Kind in die Knie gehen (Heil und Rettung im Kleinen) und dann einen anderen Weg nach Hause gehen.
Olaf Harig

Mit neuem Schwung das Evangelium leben – Bistum Trier

April 2019

EinBlicke II: Die Zeitung zur Anhörung

Gestalt, Aufbau und Organisation der Pfarrei der Zukunft

Bevor der Bischof die Pfarreien der Zukunft errichtet, werden in einem Anhörungsverfahren viele Gremien und Einzelpersonen beteiligt. Die zweite Ausgabe der EinBlicke gibt Informationen zu den Themen des Gesetzentwurfs und versteht sich als eine Art Lesehilfe dazu.

Hier finden Sie das Arbeitsheft:

EinBlicke - 02/2019

Januar 2019

EinBlicke: Aktuelle Fakten zur Pfarrei der Zukunft

Ein erstes „Bild“ der Pfarrei der Zukunft

Das aktuelle Arbeitsheft zur Pfarrei der Zukunft entstand aus der Arbeit zahlreicher Teilprozessgruppen, den Beratungen der Bistumsleitung und der diözesanen Gremien im zurückliegenden Jahr. Mit Grafiken und kurzen Texten gibt es einen Einblick in die Art und Weise, wie sich das Leben und Arbeiten in den Pfarreien zukünftig gestalten kann und wie sie aufgebaut sein werden.

Hier finden Sie das Arbeitsheft:

EinBlicke - 01/2019

Oktober 2018

"In vielen Pfarreien läuft es doch gut..."

Fakten-Check zur Umsetzung der Synode

Aus Anlass der Demonstration der Initiative "Kirchengemeinde vor Ort" am 20. Oktober in Trier  wurde eine Liste zum Fakten-Check zusammengestellt.
Die Fragen und Antworten auf Behauptungen und Ängste im Hinblick auf die Synodenumsetzung im Bistum: 

zum Nachlesen auf dem Internetauftritt des Bistums Trier
zum Download als .pdf-Dokument 

Rückblicke

23.-26. Mai 2019

72-Stunden-Aktion in Spiesen-Elversberg

Ostern 2019

Die Hoffnung ist nicht tot zu kriegen

Unser gelebtes Leben stellt Ostern dar, ist das sprechende und überzeugendste Osterzeichen. Das Leben ist verrückt, auf die andere Seite des Todes gerückt. Wir haben den Tod hinter uns. Ostern ist eine Provokation – herausgerufen aus Gräbern, Todeszonen, Leb- und Lieblosigkeit. Christus hat uns ins wahre Leben hineingeholt. Es tut mir weh und schmerzt, wenn Kirche und Glaube totlangweilig daherkommen, blutleer und abgestanden empfunden werden. Wenn Regeln und Gesetze, Traditionen und Bräuche Leben behindern, eingrenzen, einengen, schlecht reden und missbrauchen. „Weg von mir, Satan!“ Das bekommt Petrus zu hören, von Jesus selbst. Wie lebendig sind wir als Christen? Wo lebt Christus auf? Das sind die wahren Osterfragen. Unser Leben, ob als Person oder Gemeinschaft, ist kein Totengräber. Was muss nicht noch alles sterben in der Kirche: Machtgebahren und Missbrauch, Kontrolle, angstbesetzte Moral, Männerdominanz, bürgerliche Spießigkeit, Armutsvergessenheit, Trägheit, Gleichgültigkeit und Mutlosigkeit, damit das Osterleben aufsteht und Christus als lebendig erfahren wird? Statt „Spiel mir das Lied vom Tod“ – übrigens ein Western, doch besser „Spiel mir das Lied vom Leben“ – Ostern.

Olaf Harig

19.01.19

Messdiener kochen für Kältehilfe

Kochen für die Ingos kleine Kältehilfe e.V.

Einen schönen Abschluss fand die gemeinsame Aktion des Kneippvereins Elversberg und der Messdienergemeinschaft am Samstag, den 19.01.2019. Am frühen Nachmittag trafen sich Mitglieder beider Gruppen im Pfarrheim Elversberg, um für Ingos kleine Kältehilfe e.V. zu kochen. Am Abend machten wir uns auf den Weg nach Saarbrücken, wo wir das Essen, gemeinsam mit Mitgliedern des Vereins, an Bedürftige verteilten. Zum Glück hat es allen geschmeckt. Dieser Abend brachte für alle Beteiligten viele neue Eindrücke und Anlässe zum Nachdenken. Möglich geworden war diese Aktion durch den Erlös am gemeinsamen Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Elversberg. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle Weihnachtsmarktbesucher und Helfer.

Eins stand am Schluss für alle fest. Die Aktion wird auf jeden Fall wiederholt und ein neuer Termin ist auch schon festgelegt.

Für die Messdienergemeinschaft,
Alina Schönecker

Messdienergemeinschaft St. Ludwig – Herz Jesu