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Neuigkeiten

Karfreitag, 10. April 2020 | 15.00 Uhr

Rundfunkgottesdienst aus St. Ludwig

Einschalten! Dabeisein! Mitfeiern!
Der Saarländische Rundfunk sendet an Karfreitag, dem 10. April 2020 um 15.00 Uhr einen katholischen Gottesdienst aus der Ludwigskirche in Spiesen. Die LIVE-Übetragung ist auf SR 2 Kulturradio (UKW 91.3) sowie im LIVESTREAM auf https://www.sr.de/sr/sr2//index.html zu hören.


Zelebrant und Prediger ist Dechant Olaf Harig.
Die musikalische Gestaltung übernimmt Ralph Buchstäber.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten und entsprechend den Verfügungen der saarländischen Landesregierung und des Bistums Trier findet dieser Gottesdienst selbstverständlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Tipps für Krisenzeiten

Entdecke den roten Faden

Die Corona-Pandemie ist eine weltweite Krise, die uns alle gleichermaßen betrifft.

Auch im persönlichen Leben von uns Menschen gibt es bisweilen Krisen, die uns aus der Bahn werfen. Auf einmal bestimmen die Sorgen unsere Gedanken. Doch schon immer haben Menschen Strategien entwickelt, die in der persönlichen Krise helfen, durchzuhalten.

Hier ein Tipp für Krisenzeiten von Gemeindereferentin Ursula Zewe-Petry:

"Mir hilft es in solchen Situationen etwas Kreatives zu tun"

Dies könnte eine Idee sein, um das eigene Leben in den Blick zu nehmen:

Nimm einen roten Faden zu Hand. Versuche diesen vor dir auszulegen. Er soll deine Lebenskurve beschreiben mit allen Höhen und Tiefen, Auf und Abs, von der Geburt bis heute. Versuche nachzuspüren, wo Gott in diesen Zeiten besonders nahe war. An diese Stellen kannst du ein kleines, ausgeschnittenes Papierherz legen. Wenn du willst, kannst du dir den Faden mit den Herzen auf ein Blatt kleben.

Entdeck den roten Faden

Entdeck deinen roten Faden

Entdeck all das, was dir Orientierung gibt.

Entdeck all das, was dich trägt.

Entdeck all das, was dein Leben sinnvoll macht.

Entdeck wieder neu deine Talente und Begabungen und die Menschen an deiner Seite, die dir Mut machen.

Entdecke Worte aus der Bibel, die dich begleiten und entdecke Jesu Leben mit all seiner Liebe und Gottvertrauen.

Es geht um dich, du bist gefragt, gerade in Zeiten von Krisen und Ungewissheit. Erinnere dich an alles, was dich im Leben trägt und heilt. Sei behütet.

Weitere Tipps von "Glaubens- und Lebenskünstlerinnen" - Frauen(t)raum

Leitwort März

Gib Frieden!

Libanon und Syrien sind geprägt von großer religiöser, ethnischer und kultureller Vielfalt, gegenwärtig zugleich von zahlreichen Konflikten. Allein der seit mehr als acht Jahren andauernde Krieg in Syrien hat 500.000 Menschen das Leben gekostet, darunter sind sehr viele zivile Opfer.
Auf der Suche nach Sicherheit und Zuflucht haben 6,2 der insgesamt 18,5 Millionen Syrerinnen und Syrer ihr Land verlassen. 12 Millionen Menschen in Syrien sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, um zu überleben. Im neunten Jahr des Krieges macht sich an verschiedenen Stellen Ernüchterung breit, weil es kaum Perspektiven gibt: nicht auf eine Rückkehr in das alte Leben, nicht auf eine baldige Befriedigung, nicht auf einen demokratischen Übergang. Der Libanon hat in Relation zu seiner Bevölkerung die meisten syrischen Flüchtlinge weltweit aufgenommen. Nach acht Jahren liegt die Zahl nahezu unverändert bei über einer Million und der Druck auf die Flüchtlinge, das Land zu verlassen, nimmt zu. Die Lebensbedingungen sowohl syrischer Flüchtlinge als auch einer wachsenden Zahl von Libanesinnen und Libanesen im Libanon werden immer schwieriger. In einer Welt, in der uns Lebensgeschichten von Menschen auf der Flucht nahe gekommen sind, können wir die Verwundbarkeit des Lebens und die Fragilität des Friedens nicht ausblenden. Wenn wir es tun, dann nur mit der Gewalt von Grenzen und Stacheldraht.

Mauern scheinen zu neuen Zeichen der Zeit zu werden. Viele Menschen kenne ich, die auf dem Hintergrund der religiösen Traditionen des Judentums und des Christentums das Wort Frieden mittels ihres eigenen Lebens durchbuchstabiert haben. Sie lebten im Vertrauen darauf, dass ER unsere Brücke ist, der trennende Mauern in der Menschheit niederreißt und ein gemeinsames Haus des Friedens baut. Die Fastenzeit ist eine Einladung zur Ein- und Umkehr.

wandeln. Mein Fasten-Wegweiser

120 Seiten, farbig illustriert, Paperbackmit Lesezeichen.
Zum Preis von 7 € im Pfarrbüro erhältlich

Fasten ist eine religiöse Praxis des Neuwerdens. Viele Wege tun sich auf, etwas im Leben anders zu machen. Wer aufbricht, um Neues ins Auge zu fassen, wer zu wandeln beginnt, hat schon den ersten Schritt dahin getan, auch sich selbst zu wandeln. Wer verzichtet, lässt Altes los. Und auch wer gibt und gönnt, kann mit ungewohnten Reaktionen rechnen. Mit unserem Fasten-Wegweiser wandeln möchten wir Sie auf Ihrem Weg durch die sieben Wochen von Aschermittwoch bis Ostermontag begleiten. Für die 48 Tage der Fastenzeit geben wir Ihnen Wegzehrung in Form von stärkenden und inspirierenden Gedichten, Geschichten, Gedanken und Anregungen. Roger Willemsem denkt über die Stille vor dem Kuss nach, Sophia Fritz möchte Gott auf einen Kaffee einladen, Janosch entdeckt seine Leidenschaft für ein Bad im kalten Wasser. Die Botschaft der sieben Gaben des Heiligen Geistes haben wir für die Sonntage in aktuelle Bilder übertragen, die von befreienden Kräften erzählen. Berührende und überraschende Illustrationen von Birgit Lang eröffnen einen anderen Blick auf die Texte. Lassen Sie sich auf eine bewegende Zeit des Wandels und des Wandelns ein.

Informationen

Katholische Bücherei Spiesen

WIR SIND NOCH DA!!

Die Pfarrbücherei St. Ludwig - Herz Jesu ist auch im Jahr 2020 für alle geöffnet.
Öffnungszeiten der Bücherei im Pfarrheim Spiesen sind Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr.
Jeder, der gerne liest oder sich mal umschauen möchte, ist zu einer Tasse Kaffee und einem Gespräch herzlich willkommen.

Das Büchereiteam

Einblick in unser Bücherei-Angebot

Zukunft für die Herz Jesu Kirche?

Nachdem Bürgermeister Huf den Stein ins Rollen brachte und er mit Dechant Harig eine Umnutzung als Sport- und Versammlungsstätte grundsätzlich erwogen hat, besuchte eine Delegation aus Gemeinderat und Interessierten die Sport- und Konzerthalle St. Maximin in Trier. Hier wird in der ehemaligen Reichsabtei Sport getrieben und Kultur angeboten. Die Umnutzung fand wohlwollendes Interesse. Derzeit wird die Machbarkeit dieses Projektes geprüft. Eignet sich die Herz Jesu Kirche dazu?
Der Verwaltungsrat hat einen Grundsatzbeschluss gefasst, die Herz Jesu Kirche als Sporthalle der Grundschule und als Versammlungsstätte umzunutzen und das Gebäude an die Gemeinde zu übertragen. Bei einer Abstimmung im Rahmen des Neujahrsempfangs der Kirchengemeinde votierten fast alle für diese Lösung. Der Tenor der Tischgespräche: eine einmalige Gelegenheit dieses Ortsbild prägende Denkmal zu erhalten und gemeinnützig zu nutzen. Selbst in einer profanierten Kirche könnten anlassbezogen Gottesdienste gefeiert werden. Auch der Pfarrgemeinderat hat sich deutlich und klar für die Umsetzung dieser Idee ausgesprochen. Wir halten sie auf dem Laufenden.

Olaf Harig

Hat Rom die Umsetzung der Synode endgültig gestoppt?

Ich antworte mit einem entschiedenen Nein. Der große Raum mag erschrecken, doch öffnet er neue Möglichkeiten, Ideen, Kräfte, Gruppen zu verbinden. Die Auflösung vieler kleinen Pfarreien wird verwaltungstechnisch entlasten. Oft wird vergessen, dass jede Kirchengemeinde Körperschaft öffentlichen Rechts ist und ihr viele Pflichten zukommen, die sie vielleicht jetzt noch unter Stöhnen und Ächzen erfüllt, die aber in 5 Jahren nicht mehr zu bewältigen sind. Ehrenamtliche wollen diese Aufgaben wie z. B. Personalverantwortung, Daten- und Arbeitsschutz, Gebäudeverwaltung, Buchhaltung etc. nicht übernehmen. Ein Zentralbüro mit Fachleuten und Sekretariat arbeitet da effektiver. Örtliche Büros als Kontakt- und Annahmestelle wird es weiter geben. Am Besten kombiniert mit Dienstzimmer von Gemeindereferentinnen, Pastoralreferenten oder Priestern in der Seelsorge, die alle übers Land verteilt Arbeitsräume brauchen.
Eine größer gewordene Pfarrei ist ein Verwaltungs- und Organisationsrahmen, um Seelsorge zu ermöglichen. Dass die Zahlen der Hauptamtlichen und Gläubigen zurückgehen, lässt sich nicht leugnen. Dazu muss die Organisation und die Institution verändert und angepasst werden. Ohne Verantwortliche vor Ort wird es nicht gehen. Ich vertraue auf Teams von Engagierten, denen Glaube und Gemeinschaft am Wohnort ein Anliegen ist. Deren Arbeit muss ermöglicht werden, in dem Bürokratie und Verwaltung zentral gut aufgestellt und zuarbeitend aktiv ist. Vor Ort müssen Personen entscheiden und gestalten. Dazu brauchen sie Geld und Weisungsbefugnis. Das werden sie von den überörtlich Verantwortlichen in Gremien bekommen. Ich muss nicht für 50 € ins Büro nach Neunkirchen fahren!
Synode will keine reine Strukturreform sein. Von denen hatten wir genug. Sie will Kirche entwickeln, neu ausrichten: missionarisch (Warum glaube ich? Wie feiere ich Glauben zeitgemäß? Wie geht Beten? Was will ich für meine Überzeugung einbringen? Mit wem will ich mich zusammentun?) und diakonisch (Wo ist bei uns Not? Wer braucht mich? Wo kann ich das Leben vor Ort verändern und verbessern? Wer arbeitet mit mir zusammen?) Das ist kein Weg zurück, sondern nach vorn. Dazu skizziere ich ein Beispiel aus Frankfurt:
Visionen hat, wer lernt, neu zu sehen – auch im Blickfeld Kirche.
„Offen miteinander Glauben leben“: So liest sich kurz und knapp das Ergebnis des Visionsprojekts von St. Ursula in Oberursel. Die Verantwortlichen haben dann aktiv eine Umfrage gestartet – bewusst breit angelegt. Dutzende Freiwillige befragten dabei auch Menschen, die nicht zum Binnenraum der Gemeinde gehörten. Aus den Antworten ist im Austausch mit den Antwortgebern die „Vision“ formuliert worden.
Wie die Gemeinde offen ihren Glauben lebt und leben will, ist in acht Verben festgehalten worden: glauben, ausstrahlen, öffnen, wertschätzen, einladen, beteiligen, verändern, handeln…
Was andere von Oberursel lernen könnten: Die zukünftige Gestalt der lokalen Kirche lässt sich nicht aus dem Hut zaubern. Es braucht Zeit zum Werden und Wachsen. Und es sollten möglichst viele – auch von außerhalb der Gemeinde – mitdenken.
Was sich ebenfalls in Frankfurts Norden abschauen lässt: Vision ist mehr als Träumerei, eher schon ausdauernde Fehlerfreundlichkeit. Ausprobieren und nachjustieren gehören dazu.

Olaf Harig

Kleider- und Haushaltsecke

Jetzt im Jugendraum Spiesen

Ab 2. November befindet sich im Pfarrheim Spiesen im früheren Jugendraum eine neue Kleider- und Haushaltsecke, die für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet ist. Der Unterstützerkreis für Flüchtlinge hat im Oktober seine ehemaligen Räumlichkeiten in der Karlstraße in Elversberg verlassen.

Gerne nehmen wir weiterhin Ihre Spenden entgegen: gut erhaltene Kleidung und Schuhe, Hausrat aller Art, Küchen- und Haushaltsgeräte, ...
Möbel versuchen wir zu vermitteln.


An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die uns bereits in der Karlstraße unterstützt haben, und an alle, die uns weiterhin unterstützen werden. Unsere Öffnungszeit ist samstags von 14:00 bis 16:00 Uhr im Katholischen Pfarrheim, Pastor-Kollmann-Str. 2. Bitte die Tür gegenüber des Eingangs zum Kindergarten benutzen.
Alle sind herzlich willkommen!

Marianne Schommer, Tel.: 2074070
Birgit Betz, Tel.: 70490
Monika Buchheit, Tel.: 73290
Petra Busch, Tel.: 78525

Rom setzt Umsetzungsgesetz zur Überprüfung aus

Kein Start zum 1. Januar 2020

Trier - Am 21. November hat Bischof Dr. Stephan Ackermann die Nachricht erhalten, dass die römische Kleruskongregation entschieden hat, den Vollzug des Gesetzes zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013-2016 auszusetzen, damit der Päpstliche Rat für die Interpretation der Gesetzestexte eine sorgfältige Durchsicht und Prüfung des Gesetzes durchführen kann. Auslöser war die Beschwerde einer Priestergemeinschaft bei der Kleruskongregation. Zudem liegt dem Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte der Antrag einiger Gläubigen aus dem Bistum vor, die Übereinstimmung des Umsetzungsgesetzes mit dem universalen Kirchenrecht zu prüfen.

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